Blog / Integrationen 03.06.2026

spiritflow baut spiritflow

Wie wir unser eigenes Produkt täglich einsetzen

spiritflow Projekt-Cockpit mit Meilensteinen, Aufgaben, Team und Budget auf einen Blick

Wir bauen spiritflow. Und wir nutzen spiritflow, um spiritflow zu bauen.

Das klingt zunächst wie ein PR-Satz. Es ist aber schlicht unser Arbeitsalltag — und einer der ehrlichsten Qualitätstests, den wir uns vorstellen können.

Projekt-Cockpit: Wo stehen wir im Release?

Im Projekt-Cockpit sehen wir jederzeit, wo wir im aktuellen Entwicklungszyklus stehen. Was offen ist. Was gerade läuft. Was auf Abnahme wartet. Die Meilensteine strukturieren unsere Releases, die Fortschrittsanzeige zeigt uns ohne Meetings, ob wir im Plan sind.

Für ein kleines Entwicklerteam ist das keine Selbstverständlichkeit. Die Alternative wäre: Flüsterspiel über Slack, verstreute Kommentare in Issues, und das berühmte „hatten wir das nicht schon besprochen?”

Aufgaben-Management: Features, Bugs, technische Schulden

Im Aufgaben-Management landen alle Arbeitspakete — neue Features, gemeldete Bugs, technische Schulden — mit Priorität, Verantwortlichkeit und Deadline. Jedes Ticket hat einen Kontext. Niemand muss raten, was als nächstes dran ist.

Das klingt trivial. In der Praxis ist es der Unterschied zwischen einem Team, das fokussiert arbeitet, und einem Team, das reagiert.

Zeiterfassung: Was ein Feature wirklich kostet

Die Zeiterfassung zeigt uns, was ein Feature wirklich kostet — nicht die ursprüngliche Schätzung, sondern die Wirklichkeit. Das hilft uns, besser zu schätzen, realistische Deadlines zu setzen und zu verstehen, wo wir Aufwand unterschätzen.

Es ist unangenehm manchmal. Aber es ist die einzig verlässliche Grundlage für Entscheidungen.

Public API: Claude Code als Entwicklungspartner

Seit einer Weile nutzen wir auch die Public API von spiritflow. Über sie haben wir Claude Code eingebunden — unser KI-gestütztes Entwicklungswerkzeug greift direkt auf unsere Aufgaben und Projekte zu. Es kennt unsere Tickets, kennt den Kontext und kann im Rahmen unserer echten Projekte handeln.

Das verändert, wie wir arbeiten. Nicht weil KI alles übernimmt — sondern weil relevante Informationen genau dort verfügbar sind, wo sie gebraucht werden.

Warum das für unsere Kunden relevant ist

Wer sein eigenes Produkt täglich nutzt, merkt sofort, was nervt. Und hat einen sehr guten Grund, es schnell zu beheben.

Das ist unser ehrlichster Qualitätstest. Kein Demosystem. Kein externer Tester. Wir selbst.

Vielleicht ist deshalb für jedes Softwareunternehmen die entscheidende Frage nicht: „Wie gut ist unsere Software?” Sondern: „Würden wir sie selbst täglich nutzen wollen?”

Bei uns lautet die Antwort: Wir tun es bereits.

Florian Cremer
03.06.2026

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