Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Version 3.5 | Stand: Mai 2026

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Nutzung der webbasierten Operations-Plattform „spiritflow" (nachfolgend „Dienst" oder „Plattform").


1. Geltungsbereich und Anbieter

1.1 Anbieter

spiritdev Softwareentwicklung GmbH
Carl-Zeiss-Straße 8
21465 Reinbek
Deutschland

Geschäftsführer: Dipl.-Inf. (FH) Florian Cremer
Registergericht: Amtsgericht Lübeck
Handelsregister: HRB 24463 HL
USt-IdNr.: DE314554687

Telefon: +49 (0)40 53 00 51 66
E-Mail:

1.2 Geltungsbereich

Diese AGB gelten für alle Verträge über die Nutzung von spiritflow zwischen spiritdev Softwareentwicklung GmbH (nachfolgend "Anbieter", "wir" oder "uns") und dem Kunden.

1.3 Ausschließlich Geschäftskunden (B2B)

spiritflow richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Mit der Registrierung bestätigt der Kunde, dass er in Ausübung seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt. Verbraucherverträge im Sinne des § 13 BGB werden nicht geschlossen.

1.4 Abweichende Bedingungen

Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn wir ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt haben.

1.5 Änderungen dieser AGB

Wir behalten uns vor, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern. Änderungen werden dem Kunden mindestens vier Wochen vor dem geplanten Inkrafttreten in Textform (E-Mail) mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von zwei Wochen nach Zugang der Änderungsmitteilung, gelten die geänderten AGB als angenommen. Auf diese Rechtsfolge wird in der Änderungsmitteilung gesondert hingewiesen. Bei Widerspruch besteht ein Sonderkündigungsrecht zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung.


2. Vertragsschluss

2.1 Vertragsgegenstand

Gegenstand des Vertrages ist die Bereitstellung der spiritflow-Plattform als Software-as-a-Service (SaaS) zur Nutzung über das Internet.

2.2 Registrierung und Vertragsschluss

  1. Die Darstellung von spiritflow auf unserer Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar.
  2. Durch Absenden des Registrierungsformulars gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Nutzungsvertrages ab.
  3. Der Vertrag kommt zustande, wenn wir das Angebot durch Freischaltung des Kundenkontos annehmen.
  4. Die Vertragssprache ist Deutsch.

2.3 Kostenlose Testphase

  1. Neue Kunden können spiritflow im Rahmen einer kostenlosen Testphase unverbindlich testen.
  2. Die Dauer der Testphase beträgt 30 Tage, sofern nicht anders vereinbart. Die Testphase umfasst bis zu 5 interne Seats und 10 GB Cloudspeicher.
  3. Durch die Testphase entsteht keine automatische Kostenpflicht. Nach Ablauf der Testphase ist der Abschluss eines kostenpflichtigen Abonnements erforderlich, um den Dienst weiter nutzen zu können. Wird kein Abonnement abgeschlossen, wird der Zugang deaktiviert. Bereits eingegebene Daten bleiben für die Dauer von 30 Tagen nach Ablauf der Testphase erhalten und können nach Abschluss eines Abonnements weiterverwendet werden.
  4. Während der Testphase gelten diese AGB entsprechend.

2.4 Organisation und Benutzer

  1. Der Kunde registriert eine oder mehrere Organisationen (Mandanten) innerhalb von spiritflow.
  2. Der Kunde kann weitere Benutzer zu seiner Organisation einladen.
  3. Der Kunde ist für die Einhaltung dieser AGB durch alle Benutzer seiner Organisation verantwortlich.
  4. Jede Organisation verfügt über einen vollständig isolierten Datenbereich (Mandantentrennung).

3. Leistungsbeschreibung

3.1 Funktionsumfang

spiritflow bietet folgende Kernfunktionen:

  • Aufgabenverwaltung und -zuweisung
  • Projektverwaltung mit Zeitplanung
  • Zeiterfassung
  • Urlaubs- und Abwesenheitsverwaltung
  • Kundenverwaltung (Kontakte und Ansprechpartner)
  • Beleg- und Auslagenverwaltung mit GoBD-konformer Aufbewahrung
  • Teamverwaltung
  • Chat-Modul mit Direkt­nachrichten, Gruppen- und projekt­gebundenen Kanälen, Reactions und Anhängen
  • Videokonferenz-/Meeting-Modul mit optionaler, einwilligungs­basierter Sprach­aufnahme und KI-gestützter Nachbearbeitung (Zusammenfassung, Aufgaben­erkennung); optional Teilnahme externer Gäste ohne eigenen spiritflow-Account über Einladungs-Token
  • Telefonie-Integration (CTI) über Metadaten-API: Rufnummer-Lookup, Smart-Routing eingehender Anrufe an den zuständigen Betreuer sowie Anruf-Aktivitäten im Kundendialog
  • Benachrichtigungen und Aktivitätsprotokoll
  • Reporting und Auswertungen
  • Dateianhänge und Dokumentenverwaltung
  • Datenexport (JSON, CSV)
  • Externe Benutzer mit eingeschränktem Zugriff (Read-Only oder Read-Write)
  • REST-API für programmatischen Zugriff und Integration mit Drittsystemen
  • Webhooks für ereignisbasierte Benachrichtigungen an externe Systeme
  • Native Mobile-Apps für iOS und Android mit Push-Notifications

Der detaillierte Funktionsumfang ergibt sich aus der jeweils aktuellen Produktdokumentation. Der Funktionsumfang kann durch optionale Zusatzmodule sowie KI-gestützte Funktionen erweitert werden (siehe Abschnitt 3.7 und 3.8).

3.2 Verfügbarkeit

  1. Bemühenszusage und Zielvorgabe: Wir bemühen uns um eine hohe Verfügbarkeit der Plattform und orientieren uns intern an einer Zielmarke von 99,5 % im Monatsmittel, bezogen auf die Erreichbarkeit der Produktivumgebung. Diese Angabe ist eine Zielvorgabe und kein vertraglich zugesichertes Service Level; verbindliche Service-Level mit Mess­methodik, Berichts­pflichten und Service Credits werden gesondert in einem SLA-Annex zum Vertrag vereinbart.
  2. Nicht eingerechnet in die interne Zielmarke sind:
    • Geplante Wartungsarbeiten (werden mindestens 48 Stunden vorher angekündigt)
    • Störungen außerhalb unseres Einflussbereichs (z. B. Internetausfälle, Ausfälle von Vorlieferanten, höhere Gewalt)
    • Störungen, die durch den Kunden oder durch Dritte aus seiner Sphäre verursacht wurden
  3. Wartungsfenster: Geplante Wartungsarbeiten finden bevorzugt außerhalb der Geschäftszeiten (Mo–Fr, 8–18 Uhr MEZ) statt.
  4. Störungsmeldung: Störungen können über gemeldet werden.

3.3 Änderungen am Dienst

  1. Wir entwickeln spiritflow kontinuierlich weiter und behalten uns vor, den Funktionsumfang zu erweitern oder anzupassen.
  2. Wesentliche Einschränkungen des Funktionsumfangs werden mindestens vier Wochen vorher angekündigt.
  3. Bei wesentlichen Einschränkungen steht dem Kunden ein Sonderkündigungsrecht zu.

3.4 Beta-Funktionen

  1. Einzelne Funktionen können optional als "Beta" oder "Preview" gekennzeichnet zur Verfügung gestellt werden. Beta-Funktionen dienen ausschließlich zu Testzwecken und sind kein Bestandteil der geschuldeten Hauptleistung gemäß Abschnitt 3.1.
  2. Beta-Funktionen können Fehler enthalten. Für Beta-Funktionen übernehmen wir keine Gewährleistung für Fehlerfreiheit, Vollständigkeit oder dauerhafte Verfügbarkeit.
  3. Beta-Funktionen können jederzeit ohne Vorankündigung geändert oder eingestellt werden, ohne dass hieraus Ansprüche des Kunden entstehen.

3.5 API-Zugang

  1. spiritflow stellt eine REST-API bereit, über die Inhaltsdaten programmatisch abgerufen und verwaltet werden können.
  2. Der API-Zugang wird vom Tenant-Administrator über API-Keys konfiguriert. Jeder API-Key ist an einen Mandanten gebunden und kann mit individuellen Berechtigungen (Scopes) versehen werden.
  3. Pro Mandant können maximal 10 API-Keys gleichzeitig aktiv sein.
  4. Die API unterliegt einem Rate Limiting von 1.000 Anfragen pro Minute pro API-Key. Bei Überschreitung werden weitere Anfragen temporär abgelehnt (HTTP 429).
  5. API-Keys können mit einem Ablaufdatum und einer optionalen IP-Einschränkung versehen werden.
  6. Der Kunde ist für die sichere Aufbewahrung und Verwendung seiner API-Keys verantwortlich. API-Keys sind wie Zugangsdaten zu behandeln und dürfen nicht an unbefugte Dritte weitergegeben werden.
  7. Der Kunde ist als Verantwortlicher im Sinne der DSGVO dafür verantwortlich, dass die über die API abgerufenen oder veränderten Daten datenschutzkonform verarbeitet werden.
  8. Die API-Dokumentation ist unter docs.spiritflow.team einsehbar.

3.6 Webhooks

  1. spiritflow bietet die Möglichkeit, Webhooks zu konfigurieren, über die bei bestimmten Ereignissen automatisch Daten an vom Kunden definierte externe URLs gesendet werden.
  2. Der Kunde ist für die Konfiguration, Sicherheit und datenschutzkonforme Verarbeitung der über Webhooks übermittelten Daten verantwortlich.
  3. Webhook-Nachrichten werden mit einer kryptographischen Signatur versehen. Der Kunde ist verpflichtet, die Signatur auf Empfängerseite zu verifizieren.
  4. spiritdev haftet nicht für Datenverluste oder Datenschutzverstöße, die durch fehlerhafte Konfiguration der Webhook-Endpunkte durch den Kunden oder durch unsichere Empfängersysteme entstehen.
  5. Bei 15 aufeinanderfolgenden fehlgeschlagenen Zustellversuchen wird der Webhook automatisch deaktiviert.

3.7 Optionale Zusatzmodule

  1. Der Funktionsumfang von spiritflow kann durch optionale, kostenpflichtige Zusatzmodule erweitert werden.
  2. Zusatzmodule erweitern den Funktionsumfang über die in Abschnitt 3.1 beschriebenen Kernfunktionen hinaus. Die bestehenden Kernfunktionen bleiben durch die Buchung oder Kündigung von Zusatzmodulen unberührt.
  3. Zusatzmodule können zusätzliche Dienste umfassen, wie z. B. mobile Apps, Push-Services, erweiterte Integrationen oder spezialisierte Fachfunktionen.
  4. Die verfügbaren Module, deren Funktionsumfang und die jeweiligen Preise ergeben sich aus der jeweils aktuellen Preisliste auf spiritflow.team.
  5. Zusatzmodule können separat zum Hauptvertrag gebucht und gekündigt werden.
  6. Die Kündigungsfrist für Zusatzmodule beträgt analog zum Hauptvertrag 14 Tage zum Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums (siehe Abschnitt 7.2).
  7. Für Zusatzmodule gelten die übrigen Bestimmungen dieser AGB entsprechend, insbesondere die Regelungen zu Datenschutz (Abschnitt 8), Haftung (Abschnitt 11) und Gewährleistung (Abschnitt 10).
  8. Wesentliche Funktionseinschränkungen an gebuchten Zusatzmodulen werden mindestens vier Wochen vorher angekündigt. Bei wesentlichen Einschränkungen steht dem Kunden ein Sonderkündigungsrecht für das betroffene Modul zu.

3.8 KI-Funktionen (spiritflow AI)

  1. spiritflow bietet optional KI-gestützte Funktionen an, die über Token-Pakete freigeschaltet und abgerechnet werden. KI-Funktionen sind kein Bestandteil der geschuldeten Kernleistung gemäß Abschnitt 3.1, sondern ein separat buchbares Zusatzangebot.
  2. Funktionsumfang. Die KI-Funktionen umfassen insbesondere:
    • KI-Chat-Assistent mit kontextbezogenem Zugriff auf Aufgaben, Projekte und Kunden des Mandanten
    • Automatische Duplikat-Erkennung bei der Aufgabenerstellung
    • Text-Umformulierung für Titel, Beschreibungen und Kommentare
    • Qualitätsprüfung für Zeiterfassungs-Beschreibungen
    • Export von KI-Antworten als PDF, HTML oder Markdown
  3. Token-Abrechnung. Die Nutzung der KI-Funktionen wird über Token abgerechnet. Token sind die Verarbeitungseinheiten des zugrunde liegenden Sprachmodells; ein Token entspricht dabei etwa einem Wort oder Wortteil. Jede Anfrage an die KI-Funktionen verbraucht sowohl Eingabe- als auch Ausgabe-Token. Die verfügbaren Token-Pakete und deren Preise ergeben sich aus der jeweils aktuellen Preisliste.
  4. Verfall. Nicht verbrauchte Token verfallen am Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums und werden nicht in den Folgezeitraum übertragen. Eine Auszahlung oder Gutschrift nicht verbrauchter Token ist ausgeschlossen.
  5. Kontingent pro Organisation. Das Token-Kontingent gilt pro Organisation (Mandant), nicht pro Benutzer. Alle Benutzer innerhalb einer Organisation teilen sich das gebuchte Token-Kontingent.
  6. Paketänderungen. Ein Upgrade auf ein größeres Token-Paket ist jederzeit möglich und wird sofort wirksam. Das neue Kontingent ersetzt das bisherige. Ein Downgrade wird zum nächsten Abrechnungszeitraum wirksam.
  7. Erschöpfung des Kontingents. Ist das Token-Kontingent vor Ablauf des Abrechnungszeitraums aufgebraucht, stehen die KI-Funktionen bis zum nächsten Abrechnungszeitraum oder bis zur Buchung eines größeren Pakets nicht zur Verfügung. Die übrigen Funktionen von spiritflow bleiben hiervon unberührt.
  8. Keine Gewährleistung für Richtigkeit. Die KI-Funktionen basieren auf maschinellen Sprachmodellen und generieren Ergebnisse auf Grundlage statistischer Wahrscheinlichkeiten. Ergebnisse der KI-Funktionen können unvollständig, ungenau oder fehlerhaft sein. Der Anbieter übernimmt keine Gewährleistung für die inhaltliche Richtigkeit, Vollständigkeit oder Eignung der KI-generierten Inhalte für einen bestimmten Zweck. Der Kunde ist verpflichtet, KI-generierte Inhalte vor der Verwendung eigenständig auf Richtigkeit zu prüfen.
  9. Keine Rechts-, Steuer- oder Fachberatung. Die KI-Funktionen stellen keine Rechtsberatung, Steuerberatung oder sonstige Fachberatung dar. Auskünfte der KI-Funktionen ersetzen nicht die Konsultation qualifizierter Fachpersonen.
  10. Datenverarbeitung. Zur Erbringung der KI-Funktionen werden Anfragen des Kunden und die dafür erforderlichen Kontextdaten (z. B. Aufgaben, Projekte, Kundendaten) an das zugrunde liegende Sprachmodell übermittelt. Die Verarbeitung erfolgt über verschlüsselte Verbindungen. Kundendaten werden nicht zum Training der KI-Modelle verwendet. Die datenschutzrechtlichen Regelungen gemäß Abschnitt 8 und dem Auftragsverarbeitungsvertrag gelten entsprechend.
  11. Verfügbarkeit und Änderungen. Der Anbieter behält sich vor, das zugrunde liegende KI-Modell durch ein vergleichbares oder leistungsfähigeres Modell zu ersetzen. Die konkrete Wahl des KI-Modells obliegt dem Anbieter. Vorübergehende Einschränkungen der KI-Funktionen aufgrund von Störungen oder Wartungsarbeiten beim KI-Modellanbieter begründen keine Ansprüche des Kunden.
  12. Haftungsbeschränkung. Für Schäden, die aus der Verwendung von KI-generierten Inhalten entstehen, haftet der Anbieter nur nach Maßgabe von Abschnitt 11. Eine Haftung für Entscheidungen, die der Kunde auf Grundlage von KI-generierten Inhalten trifft, ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
  13. Kein Einsatz in Hochrisiko-Bereichen (AI Act). Der Kunde verpflichtet sich, die KI-Funktionen nicht für Entscheidungen oder Verfahren einzusetzen, die nach Anhang III der Verordnung (EU) 2024/1689 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. Juni 2024 zur Festlegung harmonisierter Vorschriften für künstliche Intelligenz („AI Act") als Hochrisiko-KI-Systeme einzustufen wären. Dies umfasst insbesondere Personal­entscheidungen mit rechtlicher Wirkung, Kreditwürdigkeits- und Bonitäts­bewertungen, Bildungs- und Prüfungs­bewertungen, Strafverfolgung sowie kritische Infrastruktur.
  14. Keine ausschließlich automatisierten Entscheidungen. Die KI-Funktionen werden dem Benutzer ausschließlich als Vorschlag oder Information bereitgestellt. Eine ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung — einschließlich Profiling — beruhende Entscheidung mit rechtlicher Wirkung oder vergleichbarer erheblicher Beeinträchtigung für betroffene Personen im Sinne von Art. 22 DSGVO findet durch die KI-Funktionen nicht statt.
  15. Pflicht zur menschlichen Prüfung. Der Kunde stellt sicher, dass KI-Ausgaben vor jeder Entscheidung mit Außenwirkung — insbesondere gegenüber Mitarbeitern, Kunden oder sonstigen Dritten — durch eine geschulte natürliche Person inhaltlich überprüft und freigegeben werden.
  16. Compliance-Verantwortung des Kunden. Der Kunde verantwortet die Einhaltung branchen-, berufs- oder organisations­spezifischer Compliance-Anforderungen an den Einsatz von KI in seinem Einsatzumfeld (z. B. Berufs­geheimnis­vorgaben, regulatorische Vorgaben in regulierten Branchen, interne Governance-Regeln). Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für die regulatorische Eignung der KI-Funktionen für einen konkreten Einsatzzweck des Kunden.

4. Support

Support-Leistungen sind freiwillige Zusatzleistungen des Anbieters und kein Bestandteil der geschuldeten Hauptleistung gemäß Abschnitt 3.1. Sie werden im Rahmen der jeweils gebuchten Support-Stufe zur Verfügung gestellt. Die gesetzlichen Gewährleistungsrechte des Kunden (Abschnitt 10) bleiben hiervon unberührt.

4.1 Support-Level

Wir bieten verschiedene Support-Level an:

Basic Support (im Basispreis enthalten):

  • E-Mail-Support für einfache Bedienungsfragen (z. B. „Wo finde ich X?", „Wie klicke ich Y?")
  • Reaktionszeit: 48 Stunden (Werktage)
  • Zugang zu FAQ, Dokumentation und Hilfe-Center
  • Die Anzahl der Anfragen innerhalb des Scopes ist im Rahmen des üblichen geschäftlichen Gebrauchs (Fair Use) nicht beschränkt. Bei offensichtlich missbräuchlicher oder unverhältnismäßig hoher Inanspruchnahme behalten wir uns vor, weitere Anfragen abzulehnen, an den nächsthöheren Support-Level zu verweisen oder kostenpflichtig zu bearbeiten
  • Nicht enthalten: Individuelles Troubleshooting, Fehleranalyse, Log-Auswertung, Konfigurationshilfe, Telefon- oder Screenshare-Support

Pro Support (kostenpflichtiges Zusatzpaket):

  • Priorisierter E-Mail-Support
  • Reaktionszeit: bis zu 24 Stunden (Werktage)
  • Troubleshooting, Fehleranalyse, Konfigurationshilfe, Log-Analyse
  • Die Anzahl der Anfragen innerhalb des Scopes ist im Rahmen des üblichen geschäftlichen Gebrauchs (Fair Use) nicht beschränkt. Bei offensichtlich missbräuchlicher oder unverhältnismäßig hoher Inanspruchnahme behalten wir uns vor, weitere Anfragen abzulehnen, an den nächsthöheren Support-Level zu verweisen oder kostenpflichtig zu bearbeiten
  • Inklusiv-Kontingent: 1 Stunde Support-Aufwand pro Monat
  • Verfügbar während der aktiven Laufzeit des Pakets
  • Nicht enthalten: Telefon- oder Screenshare-Support

Premium Support (kostenpflichtiges Zusatzpaket):

  • Bevorzugte Bearbeitung aller Anfragen mit maximaler Priorität
  • Persönlicher Ansprechpartner
  • Alles aus Pro + Prozessberatung, Telefon- und Screenshare-Support zu Geschäftszeiten
  • Unterstützung bei Onboarding und Prozesseinrichtung
  • Die Anzahl der Anfragen innerhalb des Scopes ist im Rahmen des üblichen geschäftlichen Gebrauchs (Fair Use) nicht beschränkt. Bei offensichtlich missbräuchlicher oder unverhältnismäßig hoher Inanspruchnahme behalten wir uns vor, weitere Anfragen abzulehnen, an den nächsthöheren Support-Level zu verweisen oder kostenpflichtig zu bearbeiten
  • Inklusiv-Kontingent: 3 Stunden Support-Aufwand pro Monat
  • Verfügbar während der aktiven Laufzeit des Pakets

4.2 Support-Umfang und Einschränkungen

  1. Der Support umfasst Hilfestellung bei der Nutzung von spiritflow gemäß dem gebuchten Support-Level.
  2. Nicht vom Support umfasst sind (alle Level):
    • Schulungen und Workshops (separat buchbar)
    • Individuelle Softwareanpassungen oder Entwicklungsleistungen
    • Support für Drittsoftware, Browser oder Betriebssysteme
    • Wiederherstellung von durch den Kunden gelöschten Daten
    • Unterstützung bei der Migration von/zu anderen Systemen (außer im Rahmen von Premium)
    • Beratungsleistungen außerhalb der Produktnutzung
  3. Reaktionszeiten beziehen sich auf die erste qualifizierte Antwort während der Supportzeiten, nicht auf die Lösung des Anliegens.
  4. Supportanfragen müssen in nachvollziehbarer Form erfolgen und sollen eine Beschreibung des Problems, Schritte zur Reproduktion sowie ggf. Screenshots enthalten.
  5. Wir behalten uns vor, Support-Anfragen abzulehnen oder an den nächsthöheren Support-Level zu verweisen, wenn der Umfang das gebuchte Paket übersteigt.

4.3 Inklusiv-Kontingent und Überschreitung

  1. Die Support-Pakete Pro und Premium enthalten ein monatliches Inklusiv-Kontingent an Support-Aufwand (siehe 4.1).
  2. Nicht verbrauchtes Kontingent verfällt am Ende des Monats und wird nicht in den Folgemonat übertragen.
  3. Überschreitung des Kontingents: Support-Leistungen, die über das Inklusiv-Kontingent hinausgehen, werden nach vorheriger Abstimmung mit dem Kunden zum jeweils gültigen Stundensatz gemäß der Preisliste berechnet. Die Abrechnung erfolgt in 15-Minuten-Schritten.
  4. Vor Beginn kostenpflichtiger Zusatzleistungen informieren wir den Kunden über die voraussichtlichen Kosten und holen dessen Zustimmung ein.
  5. Basic Support enthält kein Stundenkontingent und ist auf einfache Bedienungsfragen gemäß dem in 4.1 definierten Scope beschränkt.

4.4 Support-Kontakt

E-Mail:
Supportzeiten: Montag bis Freitag, 9:00–17:00 Uhr MEZ (außer gesetzliche Feiertage in Schleswig-Holstein)


5. Pflichten des Kunden

5.1 Registrierungsdaten

  1. Der Kunde ist verpflichtet, bei der Registrierung wahrheitsgemäße und vollständige Angaben zu machen.
  2. Änderungen der Stammdaten sind unverzüglich in den Kontoeinstellungen zu aktualisieren.

5.2 Kontosicherheit

  1. Der Kunde ist für die Geheimhaltung seiner Zugangsdaten und API-Keys verantwortlich.
  2. Der Kunde informiert uns unverzüglich bei Verdacht auf unbefugte Nutzung seines Kontos oder seiner API-Keys. Kompromittierte API-Keys sind unverzüglich zu widerrufen.
  3. Der Kunde haftet für alle Aktivitäten, die unter seinen Zugangsdaten oder API-Keys erfolgen, es sei denn, er hat den Missbrauch nicht zu vertreten.
  4. Wir empfehlen dringend die Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA).
  5. Für API-Keys empfehlen wir die Nutzung der optionalen IP-Einschränkung sowie die Vergabe minimal notwendiger Berechtigungen (Scopes).

5.3 Zulässige Nutzung

Der Kunde verpflichtet sich:

  • Den Dienst nur für rechtmäßige, geschäftliche Zwecke zu nutzen
  • Keine schädlichen Inhalte hochzuladen (Malware, Viren etc.)
  • Keine Rechte Dritter (insbesondere Urheberrechte, Markenrechte, Persönlichkeitsrechte) zu verletzen
  • Die Systemintegrität nicht zu gefährden
  • Anwendbare Gesetze, insbesondere Datenschutzgesetze, einzuhalten

5.4 Unzulässige Nutzung

Folgendes ist untersagt:

  • Automatisierte Zugriffe ohne vorherige Genehmigung (Scraping, Bots, Crawler), ausgenommen die Nutzung der bereitgestellten REST-API mit gültigen API-Keys
  • Versuche, Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen oder zu testen
  • Nutzung für illegale Aktivitäten
  • Weitergabe von Zugangsdaten oder API-Keys an unbefugte Dritte
  • Überlastung der Server durch missbräuchliche Anfragen (DoS-Angriffe), einschließlich der gezielten Umgehung von Rate Limits
  • Reverse Engineering, Dekompilierung oder Disassemblierung der Software
  • Weiterverkauf oder Unterlizenzierung ohne Genehmigung
  • Massenhafte Datenextraktion über die API, die über den bestimmungsgemäßen Gebrauch hinausgeht
  • Prompt Injection, Jailbreak-Versuche und sonstige Manipulationen der KI-Modelle oder ihrer Sicherheits­vorgaben
  • Automatisierte Massengenerierung von Inhalten über die KI-Funktionen oder die API, die über den üblichen geschäftlichen Gebrauch hinausgeht
  • Öffentliche Veröffentlichung von Benchmark- oder Vergleichs­ergebnissen ohne unsere vorherige schriftliche Zustimmung
  • Vergleichsmessungen mit dem Ziel der Konkurrenz­positionierung oder Veröffentlichung gegenüber Dritten
  • Automatisierte Last- oder Stress­tests gegen die Plattform ohne vorherige Abstimmung
  • Reverse Engineering der KI-Modelle, ihrer Prompts, ihres Antwort­verhaltens oder ihrer internen Parameter
  • Nutzung der Plattform, ihrer API oder ihrer Ausgaben zum Zweck der Entwicklung, des Trainings oder des Betriebs eines mit spiritflow konkurrierenden Dienstes

Klarstellung — gestattete interne Evaluierung: Ausdrücklich zulässig bleiben interne Evaluierungen und Performance-Bewertungen der Plattform durch den Kunden im üblichen geschäftlichen Umfang, sofern diese nicht zur externen Veröffentlichung, zum Vergleich mit Wettbewerbs­produkten oder zur Erzeugung übermäßiger System­last bestimmt sind. Hierzu zählen insbesondere produktinterne Eignungs­prüfungen, Pilot­messungen während eines Proof-of-Concept und punktuelle Funktions­tests im Rahmen der vereinbarten Rate Limits.

5.5 Verantwortung für Inhalte

  1. Der Kunde ist für alle von ihm oder seinen Benutzern eingestellten Inhalte allein verantwortlich.
  2. Der Kunde garantiert, dass er über die erforderlichen Rechte an hochgeladenen Inhalten verfügt.
  3. Der Kunde stellt sicher, dass keine personenbezogenen Daten Dritter ohne entsprechende Rechtsgrundlage verarbeitet werden.

5.6 Sicherheit der Endgeräte

  1. Der Kunde verpflichtet sich, die Betriebssysteme der Geräte, mit denen auf die Plattform zugegriffen wird, auf dem aktuellen Stand zu halten und verfügbare Sicherheitsupdates und Patches zeitnah zu installieren.
  2. Der Kunde hat angemessene Sicherheitsmaßnahmen auf seinen Endgeräten zu unterhalten, insbesondere aktuelle Firewalls und Antivirus-Software, um eine größtmögliche Sicherheit vor dem unberechtigten Zugriff Dritter und der Verbreitung von Schadsoftware zu gewährleisten.
  3. Dies gilt entsprechend für Systeme, die über die REST-API oder Webhook-Endpunkte mit spiritflow verbunden sind.

5.7 Mitwirkungspflichten

Der Kunde ist verpflichtet:

  • Störungen unverzüglich zu melden
  • Bei der Fehleranalyse in zumutbarem Umfang mitzuwirken
  • Eigene Datensicherungen durchzuführen (siehe Abschnitt 9)

5.8 Pflichten bei externen Meeting-Gästen

  1. Lädt der Kunde externe Personen ohne eigenen spiritflow-Account zu einem Meeting ein (z. B. Kunden, Lieferanten, Bewerber, freie Mitarbeiter), so ist er als einladende Organisation Verantwortlicher im Sinne der DSGVO für die Verarbeitung der Daten dieser externen Gäste.
  2. Der Kunde stellt sicher, dass externe Gäste vor ihrer Teilnahme angemessen über die Datenverarbeitung informiert werden und gegebenenfalls erforderliche Einwilligungen vorliegen. Dies gilt insbesondere für jede vom Host aktivierte Sprach­aufnahme samt KI-gestützter Nachbearbeitung; ohne vorherige Einwilligung des externen Gastes ist eine Aufnahme, an der dieser teilnimmt, unzulässig.
  3. Der Kunde berücksichtigt vor dem Einsatz von Aufnahme- und Transkriptions­funktionen etwaige Mitbestimmungs- und Hinweis­pflichten (z. B. nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG bei Bestehen eines Betriebs­rats) sowie die strafrechtlichen Vorgaben des § 201 StGB.
  4. spiritdev unterstützt den Kunden in diesem Zusammenhang ausschließlich als Auftrags­verarbeiter und übernimmt keine eigene datenschutz­rechtliche Verantwortung für die Einwilligungs­einholung gegenüber externen Gästen.

5.9 Meldung von Sicherheitslücken (Responsible Disclosure)

  1. Erkennt der Kunde, ein in seinem Auftrag handelnder Dritter oder ein Benutzer eine Sicherheits­lücke oder eine potenzielle Schwachstelle in spiritflow, ist diese unverzüglich vertraulich an zu melden.
  2. Eine öffentliche Bekanntmachung der Schwachstelle ist erst zulässig, nachdem entweder spiritdev die Schwachstelle behoben hat oder seit der Meldung eine Frist von 90 Tagen ohne Behebung verstrichen ist (Coordinated Vulnerability Disclosure).
  3. Gezielte Tests der Sicherheit der Plattform durch den Kunden oder durch von ihm beauftragte Dritte (Penetration Tests, Schwachstellen-Scans) bedürfen der vorherigen schriftlichen Zustimmung von spiritdev und unterliegen den dabei vereinbarten Bedingungen.
  4. Die unbefugte Veröffentlichung, das missbräuchliche Ausnutzen oder die Weitergabe von Schwachstellen­informationen an Dritte ohne Einbindung von spiritdev sind untersagt und können einen wichtigen Kündigungs­grund darstellen.

6. Preise und Zahlung

6.1 Preismodell

  1. Die Nutzung von spiritflow erfolgt im Abonnement-Modell.
  2. Die aktuell gültigen Preise ergeben sich aus der jeweils gültigen Preisliste, die auf unserer Website unter spiritflow.team einsehbar ist.
  3. Das Preismodell basiert auf:
    • Interne Benutzerlizenzen (Seats): Vollzugriff für Mitarbeiter der Organisation
    • Externe Benutzerlizenzen (Read-Write): Eingeschränkter Zugriff für externe Mitarbeiter oder Partner mit Bearbeitungsrechten
    • Externe Benutzerlizenzen (Read-Only): Lesender Zugriff für externe Beteiligte
    • Speicherplatz: 50 GB Grundkontingent inklusive, Erweiterungen buchbar
    • Zusätzliche Organisationen: Optional buchbar
    • KI-Pakete: Token-basierte KI-Funktionen in verschiedenen Paketgrößen (siehe Abschnitt 3.8)
    • Funktionsmodule: Optionale Zusatzmodule mit erweitertem Funktionsumfang (z. B. CRM, Außendienst), separat buchbar
    • Support-Pakete: Basic (inklusive), Pro und Premium (kostenpflichtig)
  4. Der Kunde kann über die Applikation jederzeit weitere Seats anfordern. Die Abrechnung zusätzlicher Seats erfolgt anteilig ab dem Zeitpunkt der Aktivierung.
  5. Wir bieten ein kostenpflichtiges Onboarding-Paket an (bis zu 4 Stunden), das die Einrichtung der Organisation, Schulung und individuelle Konfiguration umfasst. Der Preis sowie der Stundensatz für zusätzlichen Onboarding- oder Schulungsaufwand ergeben sich aus der jeweils gültigen Preisliste.

6.2 Abrechnungszeitraum

  1. Die Abrechnung erfolgt entsprechend dem gewählten Abrechnungszeitraum:
    • Monatliche Abrechnung: Zahlung jeweils im Voraus für den kommenden Monat
    • Jährliche Abrechnung: Zahlung im Voraus für das kommende Jahr (mit Rabatt)
  2. Bei Änderungen der Benutzeranzahl während des Abrechnungszeitraums erfolgt eine anteilige Berechnung.

6.3 Preise und Steuern

  1. Alle angegebenen Preise verstehen sich als Nettopreise zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer (derzeit 19 %).
  2. Bei Kunden außerhalb Deutschlands gelten die jeweiligen steuerrechtlichen Regelungen (Reverse-Charge-Verfahren bei EU-Unternehmen mit gültiger USt-IdNr.).

6.4 Zahlungsabwicklung

  1. Die Zahlungsabwicklung erfolgt direkt durch den Anbieter.
  2. Akzeptierte Zahlungsmethoden: SEPA-Lastschrift, Überweisung nach Rechnungsstellung.
  3. Bei SEPA-Lastschrift erteilt der Kunde ein separates SEPA-Lastschriftmandat. Die Erteilung des Mandats erfolgt im Rahmen des Bestellprozesses oder gesondert in Textform.

6.5 Fälligkeit und Verzug

  1. Rechnungen sind sofort fällig.
  2. Bei fehlgeschlagener Zahlung informieren wir den Kunden unverzüglich per E-Mail. Der Kunde hat 7 Tage Zeit, die Zahlung zu begleichen oder eine alternative Zahlungsmethode zu hinterlegen.
  3. Nach Ablauf dieser Frist sind wir berechtigt, nach vorheriger Ankündigung und angemessener Fristsetzung in Textform den Zugang zum Nutzerkonto einzuschränken oder vollständig zu sperren, bis der offene Betrag vollständig ausgeglichen ist. Die Einschränkung kann insbesondere den Zugang zur Weboberfläche, zur API sowie die Zustellung von Webhooks umfassen.
  4. Bei Zahlungsverzug von mehr als 30 Tagen sind wir berechtigt, den Vertrag fristlos zu kündigen.

6.6 Preisänderungen

  1. Änderungen der Preisliste werden mindestens vier Wochen vor Inkrafttreten in Textform angekündigt.
  2. Preisänderungen gelten ab dem nächsten Abrechnungszeitraum nach Ablauf der Ankündigungsfrist.
  3. Bei Preiserhöhungen von mehr als 10 % steht dem Kunden ein Sonderkündigungsrecht zum Zeitpunkt des Inkrafttretens zu.

6.7 Erstattungen

  1. Bei jährlicher Abrechnung und ordentlicher Kündigung durch den Kunden erfolgt keine anteilige Erstattung.
  2. Bei außerordentlicher Kündigung durch den Kunden aus wichtigem Grund (z. B. wesentliche Leistungseinschränkung durch uns) erfolgt eine anteilige Erstattung.
  3. Bei Kündigung durch uns aus wichtigem Grund (z. B. Zahlungsverzug, Verstoß gegen AGB) erfolgt keine Erstattung.

7. Laufzeit und Kündigung

7.1 Vertragslaufzeit

  1. Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen.
  2. Die Mindestlaufzeit entspricht dem gewählten Abrechnungszeitraum (monatlich oder jährlich).

7.2 Ordentliche Kündigung

  1. Der Vertrag kann von beiden Seiten mit einer Frist von 14 Tagen zum Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums gekündigt werden.
  2. Die Kündigung kann erfolgen:
    • Über die Kontoeinstellungen in spiritflow
    • Per E-Mail an
    • In Textform an die oben genannte Anschrift
  3. Kündigungen per E-Mail werden innerhalb von 3 Werktagen bestätigt.

7.3 Außerordentliche Kündigung

Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei:

Für uns:

  • Schwerem oder wiederholtem Verstoß gegen diese AGB
  • Zahlungsverzug von mehr als 30 Tagen trotz Mahnung
  • Nutzung für illegale Zwecke
  • Insolvenzantrag des Kunden

Für den Kunden:

  • Erheblicher und dauerhafter Nichterreichbarkeit der Plattform, die die vertragsgemäße Nutzung über einen Zeitraum von mehr als drei aufeinander­folgenden Monaten wesentlich beeinträchtigt und auf einem von uns zu vertretenden Umstand beruht
  • Wesentlicher Einschränkung des Funktionsumfangs ohne angemessene Vorankündigung

7.4 Folgen der Beendigung

  1. Mit Beendigung des Vertrages endet das Recht zur Nutzung von spiritflow.
  2. Datenexport und eingeschränkter Plattform­zugang während der Export­frist: Der Kunde hat nach Vertragsende 30 Tage Zeit, seine Daten zu exportieren. Während dieser Frist bleibt der Zugang zur Plattform und zur REST-API in einem read-only-Modus aktiv: Inhalts­daten und Anhänge können abgerufen und exportiert, jedoch nicht mehr verändert oder neu angelegt werden. Webhook-Zustellungen werden zum Zeitpunkt der Vertrags­beendigung eingestellt. Wir unterstützen den Kunden beim Export im Rahmen des gebuchten Support-Levels.
  3. Datenlöschung: Nach Ablauf der 30-Tage-Frist werden alle Kundendaten unwiderruflich gelöscht, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungs­pflichten entgegenstehen.
  4. Technische Soft-Delete-Zone: Aus betrieblichen Gründen behalten wir uns vor, die Daten nach der 30-Tage-Export­frist für bis zu 90 weitere Tage in einer technisch isolierten Wiederherstellungs­zone aufzubewahren, bevor die endgültige Löschung erfolgt. Ein Anspruch des Kunden auf Wiederherstellung aus dieser Zone besteht nicht. Auf ausdrücklichen, kostenpflichtigen Wiederherstellungs­auftrag des Kunden kann eine Wiederherstellung im Einzelfall versucht werden, soweit die Daten zu diesem Zeitpunkt noch verfügbar sind. Die Entscheidung über die Annahme und Durchführung eines Wiederherstellungs­auftrags steht im pflichtgemäßen Ermessen des Anbieters; eine Gewähr für den Wiederherstellungs­erfolg wird nicht übernommen.
  5. Der Kunde erhält auf Wunsch eine Bestätigung über die Löschung.

8. Datenschutz und Auftragsverarbeitung

8.1 Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß unserer Datenschutzrichtlinien und im Einklang mit der DSGVO sowie anderen anwendbaren Datenschutzgesetzen.

8.2 Auftragsverarbeitung

  1. Soweit der Kunde personenbezogene Daten Dritter (z. B. Mitarbeiter, Kunden des Kunden) in spiritflow verarbeitet, handeln wir als Auftragsverarbeiter im Sinne von Art. 28 DSGVO.
  2. Der Abschluss eines Auftragsverarbeitungsvertrags (AVV) ist Bestandteil der vertraglichen Beziehung. Der AVV ist unter spiritflow.team/avv einsehbar und wird dem Kunden bei Vertragsschluss zur Verfügung gestellt.
  3. Der Kunde bleibt für die Rechtmäßigkeit der Datenverarbeitung verantwortlich.

8.3 Technische und organisatorische Maßnahmen

Wir setzen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz der Daten um, insbesondere:

  • Verschlüsselung der Datenübertragung (TLS)
  • Mandantentrennung durch Row Level Security (RLS)
  • Regelmäßige Sicherheitsupdates
  • Zugriffskontrollen und Berechtigungskonzepte
  • Regelmäßige Backups

Details sind im AVV und in unseren Datenschutzrichtlinien dokumentiert.

8.4 Unterauftragsverarbeiter

Die jeweils aktuelle Liste der eingesetzten Unter­auftrags­verarbeiter (insbesondere Hosting-, E-Mail- und KI-Dienstleister sowie Push-Notification-Routing-Dienste) ist Bestandteil des Auftrags­verarbeitungs­vertrags (AVV) und in der jeweils aktuellen Fassung der Datenschutzrichtlinie aufgeführt. Sie wird dem Kunden auf Anfrage zur Verfügung gestellt. Wesentliche Änderungen am Kreis der Unter­auftrags­verarbeiter werden dem Kunden mindestens vier Wochen vor Inkrafttreten in Textform angekündigt; in diesem Fall steht dem Kunden ein Widerspruchsrecht nach Maßgabe des AVV zu.

8.5 Meldung von Sicherheitsvorfällen

Erkennt der Anbieter einen Sicherheitsvorfall, der personenbezogene Daten des Kunden betrifft, informiert er den Kunden ohne schuldhaftes Zögern in Textform. Die nach Art. 33 und Art. 34 DSGVO geschuldeten Informations­pflichten richten sich nach den Regelungen des Auftrags­verarbeitungs­vertrags. Über sicherheits­relevante Vorfälle, die keine personen­bezogenen Daten betreffen, aber die Verfügbarkeit oder Integrität des Dienstes wesentlich beeinträchtigen, informiert der Anbieter den Kunden ebenfalls in geeigneter Weise.


9. Datensicherung

9.1 Backups durch den Anbieter

  1. Wir erstellen regelmäßige Backups der Plattformdaten.
  2. Backups dienen der Wiederherstellung im Katastrophenfall und nicht der Wiederherstellung einzelner, vom Kunden gelöschter Daten.
  3. Die Aufbewahrungsdauer der Backups beträgt 30 Tage.

9.2 Eigenverantwortung des Kunden

  1. Der Kunde ist für die regelmäßige Sicherung seiner Daten eigenverantwortlich.
  2. Wir empfehlen, die Export-Funktion regelmäßig zu nutzen und Daten lokal zu sichern.
  3. Für Datenverluste, die durch regelmäßige Eigensicherung hätten vermieden werden können, übernehmen wir keine Haftung über den in Abschnitt 11.3 genannten Umfang hinaus.

9.3 Datenportabilität

  1. Der Kunde kann seine Daten jederzeit über die Export-Funktion in gängigen, maschinenlesbaren Formaten (JSON, CSV) exportieren.
  2. Der Export umfasst Aufgaben, Projekte, Zeiteinträge, Kunden und weitere Inhaltsdaten.
  3. Anhänge können separat heruntergeladen werden.
  4. Keine Gewähr für Importier­barkeit in Drittsysteme: Die Exportformate (JSON, CSV) sind als allgemeine Datenportabilität gemäß Art. 20 DSGVO konzipiert. Eine Gewähr für die unmittelbare Importier­barkeit der Exporte in Drittsysteme (z. B. Jira, Asana, Monday.com, ERP-, CRM- oder DMS-Plattformen) wird nicht übernommen. Notwendige Konvertierungs-, Mapping- oder Anpassungs­arbeiten beim Zielsystem trägt der Kunde.

10. Gewährleistung

10.1 Leistungsumfang

  1. Wir gewährleisten, dass spiritflow im Wesentlichen der jeweils aktuellen Produktdokumentation entspricht.
  2. Unerhebliche Abweichungen von der Produktdokumentation stellen keinen Mangel dar.

10.2 Mängelanzeige

  1. Der Kunde ist verpflichtet, Mängel unverzüglich nach Entdeckung in nachvollziehbarer Form zu melden.
  2. Die Mängelanzeige soll eine Beschreibung des Fehlers, die Schritte zur Reproduktion und ggf. Screenshots enthalten.

10.3 Mängelbeseitigung

  1. Bei Vorliegen eines Mangels sind wir nach unserer Wahl berechtigt, den Mangel zu beseitigen (Nachbesserung) oder eine mangelfreie Version bereitzustellen (Neulieferung).
  2. Schlägt die Nacherfüllung fehl, ist der Kunde berechtigt, die Vergütung angemessen zu mindern.
  3. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bei schwerwiegenden Mängeln bleibt unberührt.

10.4 Ausschluss

Keine Gewährleistung besteht für Mängel, die verursacht wurden durch:

  • Unsachgemäße Nutzung durch den Kunden
  • Eingriffe des Kunden oder Dritter
  • Nutzung nicht unterstützter Browser oder Betriebssysteme
  • Störungen außerhalb unseres Einflussbereichs

11. Haftung

11.1 Unbeschränkte Haftung

Wir haften unbeschränkt:

  • Bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit
  • Für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit
  • Nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes
  • Im Umfang einer übernommenen Garantie

11.2 Beschränkte Haftung

  1. Bei leichter Fahrlässigkeit haften wir nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten).
  2. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
  3. In diesen Fällen ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.

11.3 Haftungsobergrenze

  1. Die Haftung für Vermögensschäden ist – außer in den Fällen des Abschnitts 11.1 – begrenzt auf den Gesamtbetrag der vom Kunden in den letzten 12 Monaten vor dem schadensbegründenden Ereignis gezahlten Vergütung, maximal jedoch 50.000 EUR.
  2. Individuelle Haftungs­regelungen für Rahmenverträge: Für Großkunden, Konzern­strukturen oder spezifische Einsatz­szenarien können in individuellen Rahmenverträgen (z. B. Master Service Agreement, Data Processing Addendum, Service-Level-Annex) abweichende Haftungs­regelungen gesondert vereinbart werden. Solche individuellen Vereinbarungen gehen den Regelungen dieser AGB im Verhältnis der Parteien vor.

11.4 Datenverlust

Die Haftung für Datenverlust ist auf den typischen Wiederherstellungsaufwand beschränkt, der bei regelmäßiger und gefahrentsprechender Anfertigung von Sicherungskopien durch den Kunden entstanden wäre.

11.5 Höhere Gewalt

  1. Wir haften nicht für Leistungsverzögerungen oder -ausfälle aufgrund höherer Gewalt.
  2. Höhere Gewalt umfasst insbesondere: Naturkatastrophen, Krieg, Terrorismus, Streiks, behördliche Maßnahmen, Ausfall von Telekommunikationsnetzen, Cyberangriffe auf die Infrastruktur Dritter.
  3. Bei höherer Gewalt von mehr als drei Monaten sind beide Parteien zur außerordentlichen Kündigung berechtigt.

12. Freistellung

12.1 Freistellung durch den Kunden

Der Kunde stellt uns von allen Ansprüchen Dritter frei, die aufgrund von:

  • Vom Kunden oder seinen Benutzern eingestellten Inhalten
  • Verletzung dieser AGB durch den Kunden
  • Verletzung von Rechten Dritter durch den Kunden
  • Schuldhafter vertragswidriger oder rechtswidriger Nutzung der Plattform oder der API durch den Kunden oder seine Benutzer

gegen uns geltend gemacht werden. Der Kunde übernimmt sämtliche außergerichtlichen und gerichtlichen Kosten der notwendigen Rechtsverteidigung, insbesondere anfallende Gerichts- und Anwaltskosten in gesetzlicher Höhe sowie Schadensersatzansprüche und Nutzungsentgelte, soweit dies rechtlich möglich und zulässig ist. Dies gilt nicht, soweit der Kunde die Rechtsverletzung nicht zu vertreten hat.

12.2 Freistellung durch den Anbieter

Wir stellen den Kunden von Ansprüchen Dritter frei, die darauf beruhen, dass die Nutzung von spiritflow vertragsgemäß Schutzrechte Dritter (insbesondere Urheberrechte, Patente) in der Bundesrepublik Deutschland verletzt. Voraussetzung ist, dass der Kunde uns unverzüglich über geltend gemachte Ansprüche informiert und uns die Verteidigung überlässt.


13. Geistiges Eigentum

13.1 Rechte des Anbieters

  1. spiritflow, einschließlich aller Software, Designs, Texte, Grafiken und sonstigen Inhalte, ist urheberrechtlich geschützt.
  2. Der Kunde erhält ein einfaches, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares Recht zur Nutzung von spiritflow für die Dauer des Vertrages.
  3. Die Nutzung begründet kein Eigentum an geistigem Eigentum des Anbieters.

13.2 Marken

"spiritflow" und "spiritdev" sind eingetragene Marken der spiritdev Softwareentwicklung GmbH (DPMA). Die Nutzung dieser Marken bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung.

13.3 Inhalte des Kunden

  1. Der Kunde behält alle Rechte an den von ihm in spiritflow eingestellten Inhalten.
  2. Der Kunde gewährt uns das zeitlich und räumlich beschränkte Recht, diese Inhalte ausschließlich zur Erbringung des vertraglich geschuldeten Dienstes zu nutzen.
  3. Mit Beendigung des Vertrages erlischt dieses Nutzungsrecht (mit Ausnahme der Aufbewahrung in Backups gemäß Abschnitt 9.1).

13.4 Feedback

Gibt der Kunde uns Feedback, Vorschläge oder Verbesserungsideen, sind wir berechtigt, diese ohne Vergütung und ohne Einschränkung für die Weiterentwicklung von spiritflow zu nutzen.

13.5 Referenznennung

  1. Der Kunde erklärt sich damit einverstanden, dass der Anbieter den Firmennamen und das Firmenlogo des Kunden als Kundenreferenz verwenden darf. Dies umfasst insbesondere:
    • Die Nennung auf der Website des Anbieters (z. B. Kundenliste, Referenzseite)
    • Die Verwendung in Präsentationen und Marketingmaterialien
    • Die Nennung in Fallstudien (nur mit gesonderter Zustimmung des Kunden)
  2. Die Referenznennung beschränkt sich auf den Firmennamen und das Logo. Inhaltliche Aussagen über Art und Umfang der Nutzung oder Bewertungen werden ohne gesonderte Zustimmung des Kunden nicht veröffentlicht.
  3. Der Kunde kann der Referenznennung jederzeit ohne Angabe von Gründen in Textform (E-Mail an ) widersprechen. Der Anbieter wird die Referenz innerhalb von 14 Tagen nach Zugang des Widerspruchs entfernen.
  4. Das Widerspruchsrecht kann auch bereits bei Vertragsschluss ausgeübt werden.

14. Vertraulichkeit

14.1 Vertrauliche Informationen

  1. Beide Parteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei geheim zu halten.
  2. Vertrauliche Informationen sind alle nicht öffentlich zugänglichen Informationen, die als vertraulich gekennzeichnet sind oder deren Vertraulichkeit sich aus den Umständen ergibt.

14.2 Ausnahmen

Die Vertraulichkeitspflicht gilt nicht für Informationen, die:

  • Zum Zeitpunkt der Offenlegung bereits öffentlich bekannt waren
  • Ohne Verschulden der empfangenden Partei öffentlich werden
  • Der empfangenden Partei bereits rechtmäßig bekannt waren
  • Von einem Dritten rechtmäßig ohne Vertraulichkeitsverpflichtung offengelegt wurden
  • Aufgrund gesetzlicher Verpflichtung offengelegt werden müssen

14.3 Dauer

Die Vertraulichkeitspflicht gilt für die Dauer des Vertrages und drei Jahre darüber hinaus.


15. Schlussbestimmungen

15.1 Anwendbares Recht

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG) und der Kollisionsnormen des internationalen Privatrechts.

15.2 Gerichtsstand

Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist Hamburg, sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist oder keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat.

15.3 Schriftform

Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Textform (E-Mail ist ausreichend). Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Schriftformerfordernisses.

15.4 Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

15.5 Abtretung

Der Kunde darf Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag nur mit unserer vorherigen schriftlichen Zustimmung abtreten oder übertragen.

15.6 Vollständigkeit

Diese AGB stellen zusammen mit der Datenschutzrichtlinie und dem Auftragsverarbeitungsvertrag (soweit anwendbar) die vollständige Vereinbarung zwischen den Parteien dar und ersetzen alle vorherigen mündlichen oder schriftlichen Vereinbarungen.


16. Kontakt

Bei Fragen zu diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen wenden Sie sich bitte an:

spiritdev Softwareentwicklung GmbH
Carl-Zeiss-Straße 8
21465 Reinbek

Telefon: +49 (0)40 53 00 51 66
E-Mail:


Diese AGB wurden zuletzt im Mai 2026 aktualisiert.

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